Die wunderbare Welt der Vollidioten…
2 Okt, 2009 Keine Kommentare
Holger: oh man, gleich is We
Ich: was schreibstn?
Holger: Dann is bald wieda Mo
Ich hasse Mo
stehste
Ich: ich hasse WE, weil man nur an MO denken kann….
Holger: genau!
Besondas So
Ich: nee, schon SA gehts los….abends, fühlt man sich unter druck gesetzt irgend was noch erleben zu müsssen, weil morgen iss ja SO und da ist das WE ja eh vorbei, dann ist wida MO…ich könnt kotzen…
Holger: ja genau, wenn doch jetzt nur schon Di wäre!
Ich: jenau! da könnt man sich auf FR freuen, dass ist der beste Tag der Woche…
Holger: jepp
Dasn Thread der gehört aufgehoben.
Ich: jepp. ich c und p ihn mir mal raus….
19 Mai, 2009 Keine Kommentare
Der Exzess der Nichtigkeit aber erreicht seinen Höhepunkt, wo Heidi Nazionale mit Knallchargen-Pathos und einer Pause, in der man die Leere ihres Kopfes wabern hört, ihre gestrenge Entscheidung mitteilt und wertes von unwertem Leben scheidet. Da möchte man sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln – wenn es nur nicht so frauenfeindlich wäre.
Meine Meiung: Recht hat er. Das dümmlich Grinsegesicht gehört nicht zu dieser Sendezeit ins öffentliche TV. Das sollte ehr nach 24 Uhr auf Sendern wie 9live etc. laufen.
21 Mai, 2008 Keine Kommentare
Quelle: Riesenmaschine.de
Langeweile und Durchschnitt stehen in einer seltsamen Beziehung zueinander. Im Prinzip ist das Durchschnittliche natürlich das Langweilige, doch wie soll man sich dann das überdurchschnittlich Langweilige vorstellen? Ein grosses Rätsel, auf das niemand eine Antwort kennt, zumindest solange er zugunsten der schönen feuilletonistischen Paradoxie vergisst, dass im zweiten Fall ein anderer Durchschnitt als im ersten gemeint ist.
Zum Glück bringen die Berliner Unternehmer des StudiVZ-Konglomerats mit der Machete der Vernunft jetzt Licht und Klarheit in dieses Dickicht: In einer mehrere Millionen Dollar teuren, geheimen Studie haben sie in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Zeitschrift Playboy jahrelang Langweiligkeit und Durchschnittlichkeit erforscht. Die Ergebnisse nutzen sie nun, um ihre Line-Extension mit dem durchschnittlich langweiligen Namen meinVZ zu vermarkten: Interessierten wird der Screenshots einer meinVZ-Beispielseite angezeigt, deren Langweiligkeit empirisch so optimiert ist, dass sie durchschnittlicher, das heisst beispielhafter, nicht sein könnte.
Die langweiligste Frau der Welt, wir wissen es jetzt endlich genau, wohnt also in Berlin-Friedrichshain, spricht Deutsch und Englisch, sagt von sich selbst, sie sei “die Kreativität in Person” und ist Diplom-Grafikdesignerin. Sie interessiert sich für Kino, Schwimmen und Urlaub und hört Rock, Jazz und House, wobei sie auch Kino, Schwimmen und Urlaub hören könnte und sich für Rock, Jazz und House interessieren, weil es eh keinen Unterschied macht. Ihr Lieblingsbuch ist “Der Schatten des Windes”, ihr Lieblingsfilm “Dirty Dancing” und ihre Lieblingspolitikrichtung “liberal”. Ausserdem möchte sie andere wissen lassen, dass sie im Auto singt, Salsa tanzt, sich mit Web 2.0 beschäftigt und Niveau nur von unten aussieht wie Arroganz.
Wir hingegen können als Untersuchungsergebnis festhalten, dass Langeweile von unten aussieht wie Durchschnittlichkeit, von oben aber wie etwas ganz anderes, beispielsweise wie eine notwendige Bedingung begrifflicher Erkenntnis oder ein ausgestorbenes südamerikanisches Riesenfaultier.
17 Mrz, 2008 Keine Kommentare
So ist die Konditionierung als Konsequenzen der Sozialisationsphase individuell unterschiedlich ausgeprägt. Ich persönlich präferiere eher profanere linguistische Konstrukte mit einem tendenziell zeitoptimierten Augenmerk auf orthographische Aspekte. Der funktionale Aspekt der eineindeutigen Informationsvermittlung hat einen höheren Stellenwert, was ursächlich in meiner eher zweckrationalen Ausrichtung begründet sein mag. Die signifikante Aufwandserhöhung meines Gegenübers bezüglich des Ausdrucks hat daher immer ein irritierendes Moment, welches mich zu Interpretationen animiert. Da die Effizienz der Informationsübermittlung nicht positiv beeinflußt wird, konkludiere ich üblicherweise, dass mein Gegenüber seine eigene intellektuelle Überlegenheit demonstrieren, beziehungsweise nach einem evident
gewordenem Irrtum ein potenzielles Gefühl der Schwäche kaschieren möchte.
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